Seit 01.04.2013

Prof. Dr. rer. nat. habil Adelinde M. Uhrmacher


Forschungsprojekt OTC-Tracker

OTC Tracker Remote Mission Tracking and Reporting



     Laufzeit:

     Projektkoordination:

     Wissenschaftliche
     Bearbeiter:

     Kooperationspartner:

     Finanzierung:


Januar 2022 bis November 2024

Prof. Dr.-Ing. Uwe Freiherr von Lukas

M.Sc. Torben Globisch
 

Fraunhofer IGD, Julius Marine GmbH, RS Diving GmbH

BMBF
 

Zusammenfassung


Das Projekt OTC-Tracker des Zukunftsclusters OTC-Rostock beschäftigt sich mit der Entwicklung eines verteilten Software- und Hardwaresystems zur virtuellen Missionsplanung anhand von 3D Umgebungsdaten sowie der echtzeitfähigen remote-Missionsbegleitung zur standardisierbaren Dokumentation von Prozessen und Arbeitsabläufen.

OTC-Tracker Remote Mission Tracking and Reporting ist ein Verbundprojekt im Rahmen des Zukunftsclusters OTC-Rostock. Die Universität Rostock kooperiert hierbei mit dem Fraunhofer IGD sowie den Industriepartnern RS Diving und Julius Marine.

In der Offshore und Unterwasserbranche findet eine Transformation des submaritimen Arbeitsprozesses, vom Einsatz menschlicher Taucher hin zu der Verwendung von ROVs (Remotely Operated Vehicle), statt. Dieser Wandel im Zusammenspiel mit dem starken Branchenwachstum schafft das Bedürfnis nach neuen und innovativen Technologien zur Missionsplanung, der echtzeitfähigen Missionsverfolgung und der anschließenden Auswertung der akquirierten Sensor- und Bilddaten.

Ziel des Projektes ist es, die Piloten der ROVs in der hochkomplexen Bedienung während der Mission sowie den nachgelagerten Prozess der Datenauswertung zu unterstützen. Hierzu gilt es die Möglichkeit für eine Missionsplanung anhand von 3D Umgebungsdaten zu erschaffen. Dies soll einen ressourcenschonenden, effizienten und sicheren Einsatz auch unter schwierigen Bedingungen garantieren. Ein Assistenzsystem, welches unter Zuhilfenahme von KI-Methoden den Missionsablauf reibungslos gestaltet, zur echtzeitfähigen Unterstützung des Piloten wird hierfür angestrebt.

Weiterhin soll die Möglichkeit geschaffen werden, die aufgenommenen Sensor- und Bilddaten automatisch zu verarbeiten und mittels moderner KI-Bildverarbeitung zu klassifizieren. Ein wichtiger Fokus hierbei ist die Verbesserung der Bildqualität der Unterwasseraufnahmen unter realen Einsatzbedingung mit schwierigen Sichtverhältnissen. Ziel hierbei ist eine Verbesserung und Automatisierung der Erstellung der Missionsberichte, um dort durch eine Standardisierung der Prozesse und Berichte einen hohen Qualitätsstandart zu gewährleisten und den Menschen in seiner Arbeit zu entlasten.